Wie man Babys Musik näherbringt

Musikkurs für Babys

Auch wenn die meisten Kinder später keine großen Komponisten werden, bietet Babymusikgarten vieleVorteile für die Entwicklung deines Babys.

In diesem Artikel

  • Wann man mit Musikunterricht für Babys beginnen sollte
  • Sind Musikstunden gut für Babys?
    • Fördert die Bindung
    • Vermittelt frühe mathematische Fähigkeiten
    • Verbessert das Gedächtnis
    • Unterstützt die frühe Sprachentwicklung
    • Hilft bei der Koordination
    • Lehrt den Selbstausdruck
    • Vermittelt ein Erfolgserlebnis
  • Wie man einen Baby-Musik-Kurs beginnt
    • Musik aus verschiedenen Kulturen vorstellen

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit Babys Musik zu machen?

Im siebten Schwangerschaftsmonat kann ein Baby Geräusche außerhalb der Gebärmutter hören. Dies ist ihre erste Begegnung mit Klang. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit Musikunterricht für Babys zu beginnen? Obwohl es kein magisches Alter gibt, um anzufangen, interagieren Babys typischerweise mit Klängen und spielen Musik ab etwasieben Monaten-alt.

Jedes Baby entwickelt sich anders! Manche fangen vielleicht schon vor dem siebten Monat an zu sprechen, andere erst danach. Das hängt ganz davon ab, wie schnell sich ein Baby entwickelt. Hier sind ein paar Entwicklungsmeilensteine, die dein Baby erreichen sollte, bevor es am Musikkurs teilnehmen kann!

  1. Selbstständig sitzen können
  2. Gegenstände greifen und festhalten
  3. Auf Geräusche reagieren

Sind Musikkurse gut für Babys?

Ja! Eine aktuelle Studie, veröffentlicht inScienceDailyhat herausgefunden, dass Kinder unter einem Jahr, die an Eltern-Kind-Musikkursen teilnahmen,"mehr lächeln, besser kommunizieren und frühere und komplexere Hirnreaktionen auf Musik zeigen".Diese Studie unterstreicht, dass interaktive Musikerlebnisse gut für Babys sind, noch bevor sie laufen oder sprechen können!

Hier sind noch ein paar weitere tolleVorteileeiner Babymusikgruppe:

Fördert die Bindung

Musik hilft deinem Baby, besser auf deine Stimme zu reagieren. Ihr zwei könnt die Liebe zur Musik in einer interaktiven Aktivität teilen, die die Bindung zwischen Eltern und Kind nur noch stärker macht.

Fördert frühe mathematische Fähigkeiten.

Einfache Zählspiele lassen sich prima in den Musikunterricht einbauen. Dazu gehören ganz simple Sachen wie das laute Zählen von Taktschlägen.

Verbessert das Gedächtnis

Musik wird mit dem Erlernen von Mustern, Rhythmen und dem Auswendiglernen von Liedtexten in Verbindung gebracht. Auch wenn es am Anfang vielleicht überwältigend ist, wird dein Baby mit mehr und mehr Musikunterricht anfangen, sich Rhythmen und Liedtexte einzuprägen.

Fördert die frühe Sprachentwicklung

Durch das Singen von Liedern lernt dein Baby, Wörter miteinander zu verbinden und die Bedeutung dahinter zu verstehen. Lieder wie "Kopf und Schultern, Knie und Fuß" helfen deinem Baby auch dabei, die verschiedenen Körperteile kennenzulernen.

Fördert die Koordination

Musik erfordert eine ganze Menge Koordination! Ein Baby muss nicht nur auf ein Instrument hauen oder es schütteln, sondern auch Rhythmus und Timing beachten.

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Fördert das freie Sprechen.

Durch Musik können Babys entdecken, wie sie sich zur Musik bewegen können, welche Lieder und Instrumente ihnen am besten gefallen und wie sie am liebsten lernen.

Gibt ein Erfolgserlebnis

Aktivitäten wie ein Musikkurs geben deinem Kind die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen, auf die es stolz sein kann und die es immer wieder gerne meistern wird.

So fängst du eine Musikstunde für Babys an

Das Wichtigste ist, dassMusikunterricht Spaß macht! Da dein Baby wahrscheinlich etwa sieben Monate alt ist, müssen musikalische Aktivitäten interaktiv und unterhaltsam sein. Obwohl viele Eltern sich gerne mit Musiktheorie beschäftigen möchten, müssen Babys die Musiktheorie noch nicht kennen.

Der beste Weg, um eine Musikstunde zu beginnen, ist, einfach gemeinsam Musik zu machen! Fangt mit Instrumenten an, mit denen euer Baby leicht Geräusche erzeugen kann.

Instrumente, die in einer Babymusikstunde nicht fehlen dürfen, sind:

  • Maracas
  • Glöckchen
  • Tamburin
  • Eierrasseln
  • Trommeln

Wenn dein Baby diese Instrumente gut beherrscht, könnt ihr euch als nächstes an Instrumente wagen, die etwas mehr Koordination erfordern, wie zum Beispiel:

  • Xylophon
  • Klavier
  • Triangel
  • Claves
  • Kastagnetten

Natürlich gibt es noch viel mehr Instrumente, die man in den Musikunterricht einbeziehen kann. Aber führe immer nur ein oder zwei Instrumente auf einmal ein und gib deinem Kind Zeit, die Koordination mit jedem Instrument zu meistern.

Musik aus verschiedenen Kulturen vorstellen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, nicht nur mit verschiedenen Instrumenten zu experimentieren, sondern auch mit unterschiedlichen Musikkulturen. Jede Region der Welt hat ihren eigenen Musikstil. Stell deinem Baby verschiedene Kulturen und Musikstile aus aller Welt vor. Das hilft deinem Baby nicht nur, frühzeitig kulturelle Akzeptanz zu lernen, sondern auch eine frühe Wertschätzung für verschiedene Musikstile zu entwickeln.

Keine Sorge, wenn du dich überfordert fühlst, wann du mit Musikunterricht anfangen sollst oder wie so ein Kurs überhaupt aussieht – fang einfach ganz einfach an! Such dir eine Tageszeit aus, in der dein Baby entspannt und zufrieden ist, zum Beispiel nach einem Nickerchen. Starte mit einem einfachen Instrument und einem Lied, das du gut kennst, wie "Alle meine Entchen" oder "Kopf und Schultern". Sobald dein Baby anfängt zu verstehen, wie man Musikinstrumente spielt und (irgendwann) Lieder singt, wird es eine tiefe Wertschätzung für Musik im Allgemeinen entwickeln. Und außerdem fördern all diese musikalischen Aktivitäten die Entwicklung deines Babys!

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