Die Wahrheit über Trotzköpfe und wie man mit ihnen umgeht?

Wie man mit einem Trotzkopf umgeht

Wenn dein Kleinkind plötzlich zum Trotz-Dreijährigen wird, merkst du auf einmal, dass dieser kleine Mensch nicht nur Meilensteine erreicht, sondern auch eine eigene Persönlichkeit entwickelt hat.

In diesem Artikel

  • Umgang mit einem Trotzkopf (3 Jahre)
  • Wie geht man mit einem ungezogenen 3-Jährigen um?
  • Wenn der Trotzkopf in der Öffentlichkeit tobt
  • Was tun, wenn du Schwierigkeiten mit deinem Trotzkopf hast und eine Pause brauchst?

Aber mit einem Trotzkopf von drei Jahren umzugehen, ist wie sich über Wasser zu halten. Denn während dein kleiner Schatz riesige Fortschritte macht, sind sie sehr emotional und lernen, sich besser auszudrücken. Sie haben eine explosive Persönlichkeit und ihr Wortschatz hat sich deutlich erweitert. Das ist enorm wichtig für ihre Lesefähigkeit. Sie lernenneue Wörter und längere Sätze..

Aber sie sind jetzt immer schwieriger geworden. Was sind also die besten Tipps, um mit eurem "Trotzmonster" umzugehen, fragt ihr euch vielleicht ...

Wie man mit einem "Trotzdem-Alter-Kind" umgeht

Terrible Twos Toddler Tantrum

Ich habe ja schon gesagt, dass der Umgang mit einem "Trotz-Terror-Dreijährigen" sich anfühlt, als würde man im Wasser strampeln. Wenn du zu schnell bist, verausgabst du dich und gehst unter. In dem Fall bist du am Ende nur noch frustriert von deinem Kind. Bist du zu langsam, bleibst du nicht oben. Genau so musst du mit deinem kleinen Trotzkopf umgehen. Du musst den richtigen Rhythmus finden und ihn bei Bedarf anpassen.

Du musst schnell sein, um deine eigene Reaktion auf deinen kleinen Schatz einzufangen, wenn er anfängt, einen Wutanfall zu bekommen. Weil sie die Dinge einfach auf eine bestimmte Art und Weise haben wollen.

Manchmal wirst du feststellen, dass es besser ist, zu verhandeln und mit deinem kleinen Schatz zu einer Einigung zu kommen. Und denk dran, eine starke Persönlichkeit oder heftige Reaktionen sind oft nur eine Phase. Sie sind ja noch klein und müssen alles erst lernen.

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In dieser Phase lernt ihr zum ersten Mal, euch eure Kämpfe gut auszusuchen. Wenn euer kleiner Schatz also unbedingt ein bestimmtes Kleidungsstück tragen möchte, das vielleicht nicht so ganz zusammenpasst, ist das in Ordnung. Lasst sie ruhig und sucht euch lieber einen Streitpunkt, der wirklich wichtig ist.

Ein weiterer Punkt, der oft zur Sprache kommt, sind ungewöhnliche Wünsche oder Dinge, die sich dein Kind vielleicht wünscht. Für dich macht es keinen Sinn oder du versuchst zu erklären, warum es nicht geht. Aber ich habe das auch schon ein paar Mal probiert, und es war eine Lernphase für mich als Mama. Trotzköpfe sind ja nicht gerade die rationalsten kleinen Menschen.

Hier musst du verstehen, dass dein kleiner Schatz noch nicht so gut logisch denken kann.

Wie gehst du damit um, wenn dein 3-jähriges Kind sich daneben benimmt?

Die Erziehung eines "Trotzknirpses" (oder Dreikäsehochs im Trotzalter) ist anders. Weil man nie genau weiß, wie er reagiert. Und wenn du mit einem Verhalten nicht einverstanden bist, musst du sanft reagieren.

Also, hier sind ein paar Tipps, wie man mit Verhaltensauffälligkeiten umgehen kann:

  • Geben Sie mehr Zeit für Übergänge.Wenn meine kleine 3-Jährige total in ein Spielzeug oder Projekt vertieft ist, möchte sie erst dann weitermachen, wenn sie selbst entscheidet, dass sie bereit dazu ist. Ich habe festgestellt, dass es am besten funktioniert, einen zeitlichen Puffer einzubauen. Und einen Countdown zu verwenden. Meistens reichen 15 Minuten extra.
  • Geben Sie ihnen Wahlmöglichkeiten, um Streit zu vermeiden.Wenn Sie sich ein bestimmtes Ergebnis wünschen, geben Sie Ihrem Kind zwei Wahlmöglichkeiten von zwei Ergebnissen, die Sie sich wünschen. Dann lassen Sie sie wählen, damit sie sich durch die Wahlmöglichkeit kontrolliert fühlen.
  • Fragen Sie Ihr Kind, ob es Hilfe möchte, wenn es Schwierigkeiten hat.Anstatt es einfach für sie zu tun. Lassen Sie sie es versuchen. Und fragen Sie dann, ob sie Hilfe möchten, ohne gleich hineinzuspringen und zu sagen, wie es geht, oder frustriert zu sein, wenn sie in Tränen ausbrechen.
  • Versuchen Sie, zuzuhören.Die emotionalen Reaktionen werden in dieser Phase Ihres Kindes stärker sein. Helfen Sie Ihrem Kind also, mit seinen großen Emotionen umzugehen. Bringen Sie ihm bei, wie es mit seinen unsicheren Gefühlen umgehen kann.

Wenn du dein Kind doch mal ermahnen musst, erkläre ihm unbedingt, was falsch gelaufen ist und wie es das wieder gutmachen kann. Mach' lieber eine Lernerfahrung daraus, anstatt dass es nur ein blödes Gefühl hinterlässt.

Bei meiner Jüngsten habe ich festgestellt, dass es ihr richtig schlecht ging, wenn ich meine Stimme erhoben habe, weil ich mit ihrem Verhalten nicht einverstanden war. Sie hat sich dann entschuldigt und ich habe mich furchtbar gefühlt.

Als Eltern müssen wir verstehen, dass sie neugierig sind und viele Fragen stellen.

Wenn dein Dreikäsehoch in der Öffentlichkeit zum kleinen Tyrannen wird.

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Ich erinnere mich gut an eine befreundete Mama, die es echt schwer hatte mit ihrem kleinen Wirbelwind von drei Jahren. Bei ihr war es so, dass ihr Kind einfach komplett austickte. Dieser ständige Trotz und die Wutanfälle ohne Ende waren so häufig, dass sie fast nur noch traurig war.

Ihr war es peinlich und sie war erschöpft. Oft hat sie Witze darüber gemacht, aber es hat sie doch sehr mitgenommen.

Wenn dein Kind mit 3 Jahren manchmal sehr anstrengend ist, denk zuerst daran: Alle Eltern machen das durch! Und dann, sprich das Verhalten lieber an einem Ort an, wo es nicht so voll ist.

Versuche nicht, dein Kind in der Öffentlichkeit zu übertönen, indem du zurückschreist. Halte stattdessen alles inne, was du gerade tust. Geh auf Augenhöhe und sprich ihr Verhalten an. Sei klar und bleib dabei. Vielleicht weinen sie noch eine Weile, aber irgendwann wird es aufhören.

Ich finde, dass es oft am besten hilft, die Aufmerksamkeit deines Kindes abzulenken, wenn es einen Wutanfall hat.

Was du tun kannst, wenn dein "Trotzphasen-Dreijähriger" dich gerade an deine Grenzen bringt und du eine Pause brauchst.

Jedes Elternteil kommt mal an seine Grenzen oder ist einfach erschöpft. Deshalb ist es so wichtig, dass du dir auch Zeit für dich selbst nimmst.

Aber was noch wichtiger ist: Wenn du dein Kind beschäftigst, wird alles viel einfacher. Hier sind ein paar Ideen:

  • Sucht nach einer Freizeitaktivität, an der sie teilnehmen können.
  • Plant regelmäßige Spieltreffen mit Freunden.
  • Ladet Familienmitglieder ein.
  • Trefft euch wöchentlich mit anderen Eltern und schafft so einen Raum für euch und euer Kind.

Wisse, dass diese Phase vorübergeht und dass es in Ordnung ist, auch mal schwierige Tage zu haben. Genieße die Momente, solange sie noch klein sind. Aber am wichtigsten: Verstehe, dass dies Entwicklungsmeilensteine sind, die entscheidend für dein Kind sind.

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