Bildschirmzeit für Kinder: Schluss mit dem schlechten Gewissen!
Eltern, die ihren Kindern mehr Bildschirmzeit als empfohlen erlauben, werden oft hart von anderen verurteilt. Als Eltern ist es schwierig, das Online-Lernen, die Freizeitaktivitäten und den Arbeitsplan der Kinder unter einen Hut zu bringen. Was sollten Eltern also tun, um dieBildschirmzeitfür Kinder zu begrenzen?
In diesem Artikel
- Erziehungsstile im Zusammenhang mit Bildschirmzeit
- Ermöglicher
- Begrenzer
- Mentoren
- Wichtige Erkenntnisse für Eltern
Technik und Bildschirme sind überall und es ist schwer, sich ihnen zu entziehen. Viele Kinderärzte raten Eltern auch, die Bildschirmzeit so gut wie möglich zu begrenzen, einschließlich Fernsehen. Welche Art von Bildschirmzeit du erlaubst, hängt oft von deinem Erziehungsstil ab. Eltern fühlen sich oft schuldig, wenn sie es doch erlauben, oder werden von einer Gesellschaft beschämt, die "echte" Lernerfahrungen bevorzugt.
Bildschirme und Technologie werden niemals tiefgründige Gespräche mit anderen und das Lernen durch praktische Aktivitäten ersetzen. Ein Artikel vonThe Atlanticberichtete, dass Eltern kein schlechtes Gewissen haben sollten, wenn sie Bildschirmzeit erlauben. Die Daten wurden von über 10.000 Eltern in den Vereinigten Staaten erhoben und zeigten drei verschiedene Erziehungsstile in Bezug auf Technologie und Bildschirmnutzung.
Erziehungsstile im Zusammenhang mit Bildschirmzeit
(LautThe Atlantic)
Ermöglicher
Das sind Eltern, die ihren Kindern viele Geräte geben und ihnen erlauben, selbst zu entscheiden, wann und wie sie ihre Bildschirmzeit verbringen. Innerhalb dieser Gruppe,Die Zeitschrift "The Atlantic"fand heraus, dass "digitale Unterstützer" tendenziell Eltern von Teenagern waren und etwa 1/3 der befragten Eltern ausmachten.
Begrenzungen
Eltern, die digitale Grenzen setzen, versuchen oft, die Bildschirmzeit und den allgemeinen Umgang mit Technologie für ihr Kind einzuschränken. Dieser Erziehungsstil konzentriert sich darauf, wie sich Bildschirmzeit auf die Entwicklung eines Kindes auswirkt. Eltern, die digitale Grenzen setzen, haben oft Kinder im Vorschulalter und bevorzugen einen "Aus-Schalter"-Ansatz für das Internet und Bildschirmzeit.
Mentoren
Der letzte Erziehungsstil aus der Umfrage nennt sich "Digitale Mentoren". Anstatt die Nutzung des Internets und die Bildschirmzeit ihrer Kinder komplett einzuschränken, begrüßen sie sie sogar. "Digitale Mentoren" helfen ihren Kindern, sich im Internet zurechtzufinden und es verantwortungsvoll zu nutzen. Auch diese Gruppe machte 1/3 der Eltern aus der Umfrage aus und umfasste verschiedene Altersgruppen von Kindern, was darauf hindeutet, dass dieser Erziehungsstil für Kinder jeden Alters wirksam sein kann.
Nach weiteren Recherchen und UmfragenDer Atlanticfand "digitale Mentoren":
- Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, wie sie Technologie und das Internet klug nutzen können;
- Informieren Sie sich über verschiedene Apps, Geräte und Programme, bevor Ihre Kinder sie benutzen;
- Bringen Sie Ihren Kindern Technologie durch Bücher, Videos und andere Programme näher;
- Melden Sie Ihre Kinder zu Technologiekursen und Workshops an, um ihre Fähigkeiten in diesem Bereich zu verbessern;
- Leiten Sie Ihre Kinder durch ein Computerprogramm, eine App oder eine Website; und
- Spielen Sie Videospiele mit Ihren Kindern.
Eine detaillierte Umfrage unter "digitalen Mentoren" ergab, dass 44 % dieser Eltern ihren Kindern mindestens einmal pro Woche erklärten, wie man das Internet verantwortungsvoll nutzt. Aber was sind die Auswirkungen dieser digitalen Beobachtung für Eltern?Der Atlantikfand heraus, dass Kinder von Eltern, die "digitale Mentoren" waren, verantwortungsbewusster mit Bildschirmzeit und Internet umgingen als Kinder mit dem Erziehungsstil "digitale Begrenzer".
Die Umfrage hat außerdem herausgefunden, dass Kinder von Eltern, die "digitale Grenzen setzen", eher zu "problematischem Verhalten" neigen, wie zum Beispiel:
- Aufrufen von pornografischen Webseiten (versehentlich oder absichtlich);
- Teilnahme an Online-Chats oder E-Mails mit unbekannten Personen;
- Zunahme feindseliger und gemeiner Kommentare;
- Sich online als eine andere Person ausgeben.
Für Eltern zum Mitnehmen
Auch wenn Bildschirmzeit und Internetnutzung bei Kindern schwer zu handhaben sind, zeigt die Umfrage vonThe Atlantic,dass Eltern sich nicht für die Internetnutzung ihrer Kinder schämen sollten. Stattdessen ergab die Umfrage, dass der Ansatz der "digitalen Limitierer", die versuchten, Technologie vollständig zu entfernen, nur für kurze Zeit funktionierte. Mit zunehmendem Alter wird ein Kind immer häufiger mit Technologie in Kontakt kommen.
Dieser Artikel legt nahe, dass Eltern Technologie oder das Internet nicht als eine böse Macht ansehen sollten, die die Entwicklung ihrer Kinder nur verlangsamt. Eltern können ein Gleichgewicht finden zwischen Lernerfahrungen in der realen Welt, Technologie und dem Internet. Auch wenn es klug erscheint, die Nutzung von Technologie komplett einzuschränken, bereitet es Kinder nicht darauf vor, wie sie das Internet verantwortungsvoll nutzen können, wenn sie älter werden.
Wie so viele Dinge im Leben geht es auch bei Bildschirmzeit und Internetnutzung für Kinder um ein gesundes Gleichgewicht. Kinder brauchen verschiedene Lernmethoden, und das Internet kann ein wertvolles Werkzeug sein, um die Entwicklung Ihres Kindes zu fördern. Natürlich brauchen Kinder Anleitung, um es sicher und verantwortungsbewusst zu nutzen. Letztendlich liegt die Antwort auf die Frage, wie viel Bildschirmzeit für Kinder angemessen ist, bei Ihnen und kann nur anhand Ihrer persönlichen Situation entschieden werden.
Da kommst DU ins Spiel! Eltern sind gefragt, ihre Kinder durch unsere technologisch fortgeschrittene Welt zu begleiten. Mit deiner Hilfe können deine Kinder sich in einer Welt voller Technik zurechtfinden und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang damit lernen.
Von Liz Talton