5 Mythen über das Down-Syndrom

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Da ungefähr eines von 700 Babys mit Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, geboren wird, kennen wir vielleicht nicht unbedingt eine Familie mit einem Kind, das die damit verbundenen Herausforderungen oder Entwicklungsschritte erlebt. Dieser Blog stellt 5 Mythen über das Down-Syndrom vor und gibt Antworten darauf aus erster Hand. Wir hoffen, er hilft allen bei der Frühförderung und der Akzeptanz dieser wundervollen Menschen.

Mythos Nr. 1: Ein Kind mit Down-Syndrom ist eine RIESIGE Belastung für Familien.

Fakt ist: Auch wenn es stimmt, dass ein zusätzliches Chromosom mitunter gesundheitliche Probleme und leichte Entwicklungsverzögerungen mit sich bringen kann, die ein paar mehr Arzttermine und Therapien erforderlich machen, haben Kinder mit Down-Syndrom vielfältige Begabungen und Talente. Kinder mit Down-Syndrom haben einzigartige Persönlichkeiten, die die Familien bereichern. Sie tun ihren Familien und Gemeinschaften mit ihren Persönlichkeiten und Talenten gut. Außerdem gibt es eine starke Gemeinschaft, dieUnterstützungfür Familien von Kindern mit Down-Syndrom bietet.

Menschen mit Down-Syndrom haben ganz besondere Persönlichkeiten, die ihre Familien unglaublich bereichern.

Mythos Nr. 2: Kinder mit Down-Syndrom haben schwere Entwicklungs- und geistige Verzögerungen.

Fakt ist: Kinder mit Down-Syndrom können körperliche und kognitiveVerzögerungen haben,, aber sie haben das Potenzial für großen Erfolg in ihren Gemeinden, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt. IQ-Werte sind kein angemessenes Maß für die Fähigkeiten eines Menschen mit Down-Syndrom. Sie können in vielen Bereichen, die nicht durch einen IQ-Test gemessen werden, eine hohe Kompetenz erreichen.

Mythos Nr. 3: Alle Menschen mit Down-Syndrom sind gleich.

Fakt ist: Als unser Sohn geboren wurde, erhielten wir eine Weisheit, die uns bis heute begleitet und sich als wahr erwiesen hat. Die Ärzte sagten uns: "Das Einzige, was jemand mitDown-Syndrommit einer anderen Person mit Down-Syndrom gemeinsam hat, ist, dass sie ein zusätzliches Chromosom haben."

Jedes Kind mit Down-Syndrom ist einzigartig, mit seinen eigenen Stärken und Schwächen, genau wie du und ich. Sie ähneln ihren eigenen Familien oft mehr als anderen Menschen mit Down-Syndrom. Ja, sie haben vielleicht ein paar gemeinsame Merkmale, aber nicht alle Menschen mit Down-Syndrom haben alle möglichen Eigenschaften.

Mythos Nr. 4: Menschen mit Down-Syndrom sind immer glücklich und liebevoll.

Fakt ist: Auch wenn unser Sohn ein feines Gespür für die Bedürfnisse anderer hat und viel lacht, kann ich aus erster Hand sagen, dass er nicht immer glücklich und liebevoll ist. Er, und alle Menschen mit Down-Syndrom, erleben und zeigen eine großeBandbreite an Emotionen, genau wie alle anderen auch. Sie haben unterschiedliche Charakterzüge und Stimmungen, genau wie du und ich.

Hallo ihr Lieben! Heute sprechen wir über etwas wirklich Wichtiges und zwar, wie wir unseren kleinen Lieblingen beim Sprechenlernen helfen können. Es gibt so viele einfache, spielerische Dinge, die wir im Alltag einbauen können, um ihre sprachliche Entwicklung zu fördern. Los geht's!

Mythos Nr. 5: Menschen mit Down-Syndrom können kein erfülltes, unabhängiges und sinnvolles Leben führen.

Fakt ist: Viele Kinder mit Down-Syndrom besuchen Regelschulen, in normalen Klassenzimmern, zusammen mit ihren sich typisch entwickelnden Altersgenossen. Tatsächlich zeigenStudien,dasses zahlreiche Vorteile für Kinder mit Down-Syndrom und ihre Klassenkameraden hat. Dazu gehören schulischer Erfolg und eine größere Akzeptanz von Unterschieden (und mehr), wenn diese Kinder zusammen mit ihren sich typisch entwickelnden Altersgenossen im Unterricht sind.

Diese jungen Menschen leben auch schon halbwegs selbstständig, gehen zum Abschlussball, besuchendie Uni,gründen Firmen,findenAnstellungin Berufen, diebedeutsamfür sie sind, heiraten, setzen sich als öffentliche Redner auf verschiedenen Konferenzen undpolitischen Forenselbst für sich ein, undführen ein erfülltes,schönesLeben. Sie sind wirklich eine Bereicherung für die Gesellschaft, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sich als aktive Bürger in Klassenzimmern, an Arbeitsplätzen und in Gemeinden einzubringen.

Wenn wir gemeinsam daran arbeiten, die falschen Mythen rund um das Down-Syndrom zu widerlegen, können wir ein wenig von der Angst nehmen, die mit einer Down-Syndrom-Diagnose einhergeht. Wenn diese Mythen aus dem Weg geräumt sind, stehen unzählige Türen offen, durch die diese wunderbaren Menschen ihr volles Potenzial entfalten können.

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